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Aktuelles | 24.06.2026

#climatechallenge: Kommunale Auszubildende hinterlassen ihren Handabdruck

Wie kann Klimaschutz im Arbeitsalltag konkret aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich in den vergangenen Monaten Auszubildende aus Kommunen im Landkreis Heilbronn im Rahmen der #climatechallenge. Nach dem erfolgreichen Pilotdurchlauf mit den Auszubildenden des Landratsamts Heilbronn wurde das Bildungs- und Beteiligungsformat in diesem Jahr erstmals für Auszubildende aus den Kreiskommunen angeboten.

 

Das Team von make it übernahm dabei die Projektleitung und begleitete die Teilnehmenden durch Workshops, Challenges und die Umsetzung eigener Projektideen. Ziel der #climatechallenge ist es, junge Menschen für Klimaschutz zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, nachhaltige Veränderungen in ihrem (Arbeits-)Umfeld anzustoßen.

 

Vom eigenen Verhalten zu nachhaltigen Strukturen

Die #climatechallenge besteht aus zwei zentralen Projektphasen.

Zu Beginn setzten sich die Auszubildenden im Rahmen der sogenannten Footprint-Challenge mit ihrem persönlichen CO₂-Fußabdruck auseinander. Nach dem Impuls-Workshop, in dem vor allem die Themen Klimawandel, Klimagerechtigkeit und Verantwortung besprochen wurden, probierten sie über mehrere Wochen verschiedene Maßnahmen aus, um ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten und eigene Gewohnheiten zu reflektieren – sei es die Nutzung des Fahrrads für Arbeitswege, konsequentes Stromsparen am Arbeitsplatz oder die vegetarische Mittagspause.

 

Im anschließenden Reflexions-Workshop standen die Erfahrungen der Footprint-Challenge und insbesondere der sogenannte Handabdruck im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht nur darum, das eigene Verhalten zu verändern, sondern auch Strukturen so zu gestalten, dass nachhaltiges Handeln für viele Menschen einfacher wird.

 

Auf dieser Grundlage entwickelten die Teilnehmenden eigene Projektideen, die sie während der Handabdruck-Challenge in ihren Kommunen umsetzten.

Kreative Ideen mit Wirkung

Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig nachhaltiges Engagement im kommunalen Umfeld sein kann – und vor allem, welche Wege Auszubildende gehen können, um positive Veränderungen anzustoßen:

 

Stadt Brackenheim – Kita

Für Kinder der Brackenheimer Kindertagesstätten wurden spielerische Lernangebote zur Mülltrennung entwickelt. Durch verschiedene Kreativ- und Mitmachaktionen können die Kinder nun frühzeitig lernen, Abfälle richtig zu sortieren und Ressourcen zu schonen.

 

Stadt Brackenheim – Verwaltung

Um Verpackungsmüll bei der Mittagspause zu reduzieren, werden Mehrwegboxen angeschafft und den Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt. Diese können künftig beim Essenholen genutzt werden und helfen dabei, Einwegverpackungen einzusparen.

 

Stadt Neuenstadt am Kocher

Die Auszubildenden organisierten gemeinsames Kochen in der Mittagspause. Durch die gemeinsame Zubereitung von Speisen konnten Verpackungen eingespart und gleichzeitig der Austausch über nachhaltige Ernährung gefördert werden.

 

Gemeindeverwaltungsverband Oberes Zabergäu

Hier entstand ein Instagram-Kanal, auf dem regelmäßig Tipps und Empfehlungen für nachhaltige Angebote, Freizeitmöglichkeiten und Einkaufsmöglichkeiten in der Region veröffentlicht werden.

 

Stadt Gundelsheim

Im Rathaus wurde die Belegschaft für ein neu eingeführtes Mülltrennsystem sensibilisiert. Ziel war es, die korrekte Nutzung der vorhandenen Trennmöglichkeiten zu fördern und so die Abfalltrennung im Arbeitsalltag zu verbessern.

 

Gemeinde Langenbrettach

Ein Guide für vegetarische und vegane Mittagspausen unterstützt Mitarbeitende dabei, klimafreundliche Essensoptionen in der Umgebung kennenzulernen und auszuprobieren.

Gelungener Projektabschluss

Beim gemeinsamen Abschluss-Workshop präsentierten die Auszubildenden ihre Projekte, berichteten von ihren Erfahrungen und reflektierten sowohl Erfolge als auch Herausforderungen während der Umsetzung. Die Vielfalt der Ideen zeigte, dass bereits kleine Veränderungen einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten können. Besonders schön war die Überzeugung aller Gruppen, dass ihre Projekte nicht mit dem Ende der #climatechallenge einschlafen, sondern sie diese unbedingt auch zukünftig weiterführen möchten.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Auszubildenden, Ausbildungsbeauftragten, Klimaschutzmanager:innen und weiteren Unterstützer:innen in den Kommunen für die engagierte Mitarbeit und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Wer einen visuellen Eindruck von den Workshops und Projekten erhalten möchte, findet auf unserem Instagram-Kanal ein Reel mit Eindrücken aus den verschiedenen Projektphasen.

 

Fortsetzung im kommenden Jahr

Nach dem erfolgreichen ersten Durchlauf soll die #climatechallenge auch im kommenden Jahr wieder angeboten werden. Informationen zur Anmeldung und zum nächsten Projektstart werden voraussichtlich nach den Sommerferien veröffentlicht.

 

Wir freuen uns bereits jetzt auf viele neue Ideen und engagierte Auszubildende, die Klimaschutz in ihren Kommunen mitgestalten möchten!

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